Historie

Nach dem 2. Weltkrieg bestand beim Wiederaufbau ein großer Bedarf an Sand und Kies. Wilhelm Reese sen. erkannte die Zeichen der Zeit und gründete zunächst ein Transportunternehmen für Baustoffe und Schüttgüter. Der Erfolg stellte sich alsbald ein: Aufgrund des steigenden Bedarfs an Sand und Kies wurde in Möllenbeck ein eigenes Kieswerk gegründet, das bis heute zu den bedeutendsten Rohstoffvorkommen in Norddeutschland zählt.

Schnell etablierte sich das Unternehmen auch Überregional und schuf die Basis für ein erfolgreiches Wachstum. Im Jahre 1975 trat mit Friedrich-Wilhelm Reese die dritte Generation in das Unternehmen ein. Er veranlasste in den darauffolgenden Jahren beispielsweise den Bau eines neuen und erheblich leistungsfähigeren Kieswerks am selben Rohstoffvorkommen in Möllenbeck.

Bis heute geht die Erweiterung des Unternehmens stetig voran. Der Zukauf und die Gründung weiterer Kieswerke sowie die Genehmigungen zum weiteren Abbau wichtiger Rohstoffe an allen Standorten der WRM-Unternehmensgruppe sichern den Unternehmenserfolg für die nächsten Jahrzehnte.

Meilensteine in der neueren Unternehmensgeschichte sind u.a.:

2001: Gründung des Kieswerks Gut Deesberger Kiesgewinnungs-GmbH & Co. KG in Nordrhein Westfalen.

2004: Erwerb des Kieswerks H. Pampel in Kalletal-Stemmen. Dieses Werk zählt zu den ältesten Kieswerken Norddeutschlands.

2004: Inbetriebnahme eines Splittwerks, in dem hochwertige gewaschene Edelsplitte hergestellt werden.

2006: Kauf des Kieswerks Stolzenau mit werkseigenem Schiffsanleger an der Weser.

2007: Neuaufbau des Kieswerks Stolzenau.

2008: Erweiterung um das Kies- und Sandwerk Sprakensehl. Hier werden für die umliegende Bauindustrie hochwertige Kiese und Sande produziert.

2009: Eintritt von Philipp Reese in das Unternehmen. Das Kieswerk Reese erhält am Standort Möllenbeck die Genehmigung für weitere 50 Jahre Abbau.

2010: Das Kieswerk Stolzenau eröffnet einen Umschlagplatz für Schüttgüter im Eurohafen Haren im Emsland. Eigene Materialien werden von dort aus der umliegenden Bauindustrie zur Verfügung gestellt.

2011: Genehmigung einer neuen Bodendeponie mit einer Größe von 2,5 Mio. m³ am Standort Kieswerk Reese in Möllenbeck.

2012: Anteilszukauf am Kieswerk Lammert und Dötzer in Bodenwerder.

2015: Kauf einer Bahnstrecke von Hameln bis Bodenwerder um die logistische Schlagkraft deutlich zu erhöhen.

2015: Kauf des Kieswerks Lünsmann in Grauen. Die Erweiterungsgenehmigungen für das Kieswerk H. Pampel sichern langfristig die Ressourcen am Standort Kalletal-Stemmen.

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