Weil damals aber enorme Mengen von Kies und Sand benötigt wurden, erfolgte 1948 die Gründung eines eigenen Kieswerks in Möllenbeck am Fuße eines der bedeutendsten Sand- und Kies-Vorkommens in Niedersachsen. Um sogar besondere Sande für heimische Spezialanwender herstellen zu können, wurde kurz darauf nahe Möllenbeck ein zweites Sandwerk errichtet. In jenen Jahren entstand dort zudem das erste Betonwerk des Unternehmens.
1975 wurden die Geschicke des Unternehmens auf Wilhelm Reese jun. übertragen.
1988 veranlaßte Wilhelm Reese jun. den Bau eines neuen und erheblich leistungsfähigeren Kieswerkes nach modernsten Gesichtspunkten. Dem Kieswerk wurde eine spezielle Sandaufbereitungs- und Klassieranlage angegliedert. Außerdem wurde die Werkszufahrt aus dem Ort Möllenbeck zum Wohle der Anwohner zurückgezogen und eigens eine neue Zufahrt gebaut. Bald darauf entstand in unmittelbarer Nähe zum Kieswerk ein leistungsstarkes Transport-Betonwerk.
Um den Kunden eine deutlich erweiterte Produkt- und Mengenvielfalt bieten zu können, wurde 2004 das Kieswerk H. Pampel in Kalletal-Stemmen erworben. Dort befindet sich neben dem Kieswerk auch das Kiesedelsplittwerk H. Pampel, ein Betrieb, der ausschließlich hochwertigste gebrochene Kiesedelsplitte für die heimische Bauindustrie produziert. Dem Standort ist zudem ein Recycling- und Bodenaufbereitungsplatz angegliedert.
2006 wurde die Angebotspalette der WRM-Reese Unternehmensgruppe durch den Zukauf des Kieswerks Stolzenau erneut ausgeweitet. An diesem Standort ist es nämlich möglich, neben der konventionellen Lkw-Beladung sehr große Sand- und Kiesmengen in kürzester Zeit direkt auf Binnenschiffe zu verladen. Dies ermöglicht den Kunden den umweltfreundlichen Massentransport auf Wasserwegen. Ende 2008 wurde im Kieswerk Stolzenau außerdem eine hochmoderne Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen.
Die WRM-Reese Unternehmensgruppe wurde 2006 nochmals erweitert, nun um das Kies- und Sandwerk Sprakensehl in der Lüneburger Heide. In dem Werk werden hochwertige Sande produziert, überwiegend für die umliegende Bauindustrie. Nur zwei Jahre später nahm dort bereits ein neues Kieswerk mit spezieller Sandaufbereitung die Produktion auf. An diesem Standort wird 2009 auch ein neuer Recycling- und Bodenaufbereitungsplatz eingerichtet.